Hellenthal 2004
3. Proben­wochen­ende mit der Jugend­abteilung

Wie in den vergangenen zwei Jahren ging es für die Jugendabteilung am letzten Novemberwochenende des Jahres wieder zu 3 Probentagen in die Eifel. Leider war eine Neuauflage in der Burg Kerpen nicht möglich, aber dafür sollte die Jugendherberge Hellenthal vom 19.-21. November unser Ziel sein.

Also machten sich 15 Mädchen, 19 Jungen und 13 Erwachsene (HÖCHST­TEIL­NEHMER­ZAHL !!!) auf den Weg, ein lustiges, musikalisches und unterhaltsames Wochenende gemeinsam zu verbringen.

Da der Busfahrer den Weg nicht genau kannte und dann auch noch heftiger Schneefall einsetzte, wurde die Hinfahrt ein bisschen länger als geplant, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Gesund und munter in unserem neuen Probenquartier angekommen, wartete auch schon das Abendessen auf uns, was natürlich von den überaus hungrigen Mäulern bis zum letzten Krümel vertilgt wurde.

Nachdem die Zimmer bezogen, die Jugendherberge inspiziert und alle Instrumente verstaut waren, ging es zum allgemeinen Kennenlernabend, bei dem natürlich das traditionelle „Kartenrücken“ nicht fehlen durfte.

– so mancher Oberschenkel musste in diesen Stunden leiden, aber so kommt man sich doch auf spaßige Weise schnell nahe. Natürlich endete der Abend nicht zur vorgesehenen Nachtruhezeit, sondern in vielfältiger Weise in den einzelnen Zimmern und Aufenthaltsräumen.

Die ersten strahlenden Augen gab es am nächsten Morgen beim Aufstehen – in der Nacht war eine Menge Schnee gefallen und so war das Erste nach dem Frühstück eine ausgiebige Schneeballschlacht.

Jung und Alt verwandelten sich dabei, teilweise unfreiwillig, zu wandelnden Schneemännern und -frauen.

Etwas durchnässt ging es dann für die jungen MusikerInnen zu einer ersten Probe –

– die tollen Klänge waren bis in die obersten Stockwerke der Herberge zu hören.

Vom Mittagessen gestärkt hieß es später in Kleingruppen die Stadt zu erkunden.

In Form einer Rallye durften die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein einen Spaziergang durchs „Winter Wonderland“ machen.

Nach einer weiteren Probe war am Abend ein Spieleabend geplant.

Musik aus Film, Charts und den Klassikern galt es bei dem Spiel „Hast du Töne“ zu erraten, bevor sich die wilde Horde zu vorgerückter Stunde zu einer Nachtwanderung aufmachte. Aber keine Nachtwanderung des Musikvereins ohne „Special Effects“ – in diesem Jahr trafen wir auf eine reglos am Boden liegende Person.

Der anstrengende Tag war dann doch nachts zu merken – war in so manchem Zimmer das Licht schnell erloschen.

Sonntags durfte natürlich das alljährliche Fotoshooting nicht fehlen:

Und nachdem alle Koffer gepackt waren ging es zu einem spaßigen Rodelerlebnis den Hang neben der Herberge hinab:

Jungs und Mädels trauten sich auf einer Plastikschale den Berg zu teils waghalsigen Experimenten. Das blieb leider nicht ganz ohne Folgen: Felix nahm sich eine „kleine Erinnerung“ mit nach Hause.

Die steigende Teilnehmerzahl und die fröhlichen Gesichter haben uns gezeigt – Ausflüge mit dem Musikverein sind immer wieder toll und werden bestimmt im nächsten Jahr fortgesetzt.